14. Mai 2026

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Sanierung gedämmter Fassaden (WDVS): Wann ist sie notwendig und wie wird sie richtig durchgeführt?

Das Wärmedämmverbundsystem, kurz WDVS (oder im europäischen Kontext ETICS), ist eine komplexe technische Einheit. Viele verwechseln es mit dem einfachen „Aufkleben von Polystyrol“, doch in Wirklichkeit handelt es sich um eine mehrschichtige Konstruktion, bei der jede Komponente ihre spezifische Rolle spielt. Wenn eine versagt, gerät das gesamte System in Gefahr. Eine rechtzeitige Sanierung ist der Schlüssel, um eine vollständige Zerstörung der Dämmung zu verhindern.

1. Symptome, die Sie nicht ignorieren dürfen

Die meisten Eigentümergemeinschaften warten zu lange mit der Sanierung. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Es gibt drei kritische Stadien, die den Handlungsbedarf signalisieren:

  • Stadium 1 (Ästhetisch): Die Fassade ist fleckig, schmutzig und von Algen befallen. Obwohl die Isolierung noch hält, hat die Oberflächenbeschichtung ihre schmutzabweisende Funktion verloren.
  • Stadium 2 (Funktional): Es erscheinen Mikrorisse. Die Farbe hinterlässt beim Berühren einen weißen Staub auf den Fingern (Kreidung). Feuchtigkeit beginnt bis zum Armierungsgewebe vorzudringen.
  • Stadium 3 (Havarie): Der Putz wölbt sich auf, Risse sind breiter als 0,5 mm, in den Wohnungen bildet sich Schimmel. Hier ist die Sanierung keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit zur Rettung der Bausubstanz.

2. Warum versagt die Armierungsschicht?

Der empfindlichste Teil eines WDVS-Systems ist nicht das Polystyrol, sondern die dünne Schicht aus Klebemörtel mit eingebettetem Glasfasergewebe unter dem Putz.

Dampfdiffusion und Feuchtigkeitsansammlung Ist der Oberputz durch Mikrorisse beschädigt, dringt unter atmosphärischem Druck Wasser ein. Wenn der Anstrich gleichzeitig eine geringe Dampfdurchlässigkeit aufweist (wie bei vielen Acrylfarben), bleibt die Feuchtigkeit in der Armierungsschicht gefangen.

Alkalische Degradation und Frost Wasser in der Armierungsschicht führt zu einer allmählichen Schwächung der Alkalibeständigkeit der Glasfaser im Gewebe. Das Netz beginnt sich zu zersetzen. Im Winter gefriert zudem das Wasser in den Poren. Die Ausdehnung „sprengt“ den Putz förmlich vom Dämmstoff ab. Das Ergebnis ist der Verlust der mechanischen Widerstandsfähigkeit der gesamten Fassade.

3. Wie man eine Sanierung (nicht) durchführt

Bei der Suche nach Lösungen werden oft Fehler gemacht, die das Problem nur aufschieben:

  1. Reiner Fassaden-Facelift: Auftragen einer neuen Schicht billiger Farbe auf einen ungelösten und nicht instandgesetzten Untergrund. Die Farbe beginnt nach spätestens drei Jahren abzublättern, da der alte Untergrund darunter weiter zerfällt.
  2. Übermäßige Putzstärken: Auftragen einer weiteren Putzschicht auf den alten Putz, ohne das Feuchtigkeitsproblem zu lösen. Das erhöhte Gewicht kann dazu führen, dass das gesamte System von der Wand abreißt.
  3. Systemische Sanierung mit einer Membran: Der einzige Weg, der sowohl die Ursache (Feuchtigkeit) als auch die Folge (Risse) löst.

4. Die Lösung: Der richtige Ablauf mit ClimateCoating ThermoProtect

Eine fachgerechte Sanierung muss das System nicht nur verschönern, sondern vor allem austrocknen und stabilisieren. Das Verfahren mit der ClimateCoating ThermoProtect Technologie stellt die Spitze der Branche dar:

  • Schritt 1: Tiefendekontamination: Die Fassade muss von biologischem Befall befreit werden. Für eine perfekte Haftung ist ein sauberer Untergrund unerlässlich.
  • Schritt 2: Sanierung von Mikrorissen: Alle sichtbaren Risse werden fachgerecht behandelt. Dank der extremen Elastizität von ThermoProtect (die mindestens 20 Jahre erhalten bleibt) werden diese Stellen wieder flexibel und wasserdicht.
  • Schritt 3: Applikation der endothermen Membran: Anstelle einer herkömmlichen Farbe wird ClimateCoating aufgetragen. Dank der Keramik-Mikrokugeln erfüllt es sofort seine Funktionen:
    • Austrocknung: Zieht aktiv Feuchtigkeit aus der Armierungsschicht und dem Dämmstoff.
    • Thermische Reflexion: Reduziert die thermischen Spannungen, die Hauptursache für Risse in WDVS-Systemen.
    • Schutz: Bildet einen Schutzschild mit einer Lebensdauer von über 20 Jahren, der resistent gegen UV-Strahlung, Smog und sauren Regen ist.

Warum ist das der richtige Weg?

Die Investition in eine Sanierung mit ClimateCoating ThermoProtect verlängert die Lebensdauer des gesamten WDVS-Systems um eine weitere Generation. Es spart Energiekosten (trockene Dämmung isoliert besser) und eliminiert die Notwendigkeit weiterer Reparaturen für die nächsten 20+ Jahre.

Fazit

Die Sanierung der gedämmten Fassade eines Mehrfamilienhauses ist in dem Moment zwingend erforderlich, in dem der Putz seine Schutzfunktion verliert und erste Risse auftreten. Eine fachgerecht durchgeführte Sanierung unter Verwendung der funktionalen Membran ClimateCoating ThermoProtect gibt dem Gebäude nicht nur sein schönes Aussehen zurück, sondern rettet vor allem die kostspielige Dämmung vor der vollständigen Zerstörung.

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