5. Mai 2026

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Welche Lösungen helfen dabei, Algen und Schimmel an Kirchenfassaden zu entfernen?

Kirchen und sakrale Bauten sind die Wahrzeichen unserer Gemeinden, doch aufgrund ihrer Lage, Höhe und Architektur sind sie extrem anfällig für biologische Verschmutzung. Ein häufiges Phänomen sind grüne, graue bis schwarze Flecken an den Nordseiten von Türmen oder in der Nähe von Gesimsen. Diese Algen und Schimmelpilze sind nicht nur ein ästhetischer Makel – sie sind ein klares Signal dafür, dass die Fassade unter übermäßiger Feuchtigkeit leidet und allmählich degradiert.

1. Das Problem: Warum „vergrünen“ Kirchen?

Kirchenfassaden sind oft massiv und haben eine hohe Wärmekapazität. Das bedeutet, dass sie nach der Nacht lange kalt bleiben. Wenn es morgens wärmer wird, kommt es auf der kalten Fassadenoberfläche zur Kondensation der Luftfeuchtigkeit.

Dieser Film aus flüssigem Wasser bildet zusammen mit Staub und organischen Verunreinigungen ein ideales Umfeld für Leben:

  • Algen: Benötigen keine speziellen Nährstoffe, Licht und Wasser genügen ihnen. Sie bilden einen grünen Belag, der noch mehr Feuchtigkeit speichert.
  • Schimmel und Pilze: Folgen auf die Algen und wachsen mit ihren Myzelien tief in die Putzstruktur ein, wo sie Säuren ausscheiden, die das Bindemittel der Kalkmörtel zersetzen.
  • Gegliederte Oberflächen: Historische Verzierungen, Gesimse und Nischen an Kirchen halten das Wasser länger zurück als ebene Flächen, was den biologischen Befall begünstigt.

2. Die Physik des Phänomens: Oberflächentemperatur und Taupunkt

Der entscheidende Faktor für das Algenwachstum ist die „Zeit der nassen Oberfläche“. Je länger eine Fassade feucht ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung eines biologischen Films. An historischen Gebäuden tritt oft das Phänomen auf, dass die Fassadenoberfläche kühler ist als die Umgebungsluft, wodurch der Taupunkt direkt auf dem Anstrich erreicht wird.

Herkömmliche Anstriche leiden zudem unter der sogenannten „Biozid-Alterung“. Damit eine Farbe Algen widersteht, mischen Hersteller chemische Gifte bei. Diese werden jedoch durch Regen aus der Fassade ausgewaschen. Nach 2 bis 3 Jahren schwindet der Schutz, und die Algen kehren mit noch größerer Intensität zurück, da sie im Putz einen durch die vorangegangenen Zyklen vorbereiteten „Boden“ vorfinden.

3. Mögliche Lösungen: Chemie vs. Mechanik

Bei der Reinigung von Kirchen werden am häufigsten diese Methoden angewandt:

  • Hochdruckreinigung mit Wasser: Entfernt sichtbare Algen, drückt aber enorme Wassermengen in den porösen Kirchenputz, was paradoxerweise das weitere Wachstum von Mikroorganismen von innen heraus beschleunigt.
  • Chemische Sanierungen (Biozid-Spritzmittel): Wirken schnell, aber ihr Effekt ist vorübergehend. Zudem kann aggressive Chemie historische Kalkschichten oder Steinelemente beschädigen.
  • Wärmedämmung: Bei historischen Objekten und Kirchen ist eine Dämmung mit Polystyrol aus denkmalpflegerischer Sicht unzulässig und technisch riskant (Gefahr der Kondensation im Mauerwerk).

4. Die Lösung: ClimateCoating History – Prävention auf physikalischem Weg

Anstatt ständig die Folgen zu bekämpfen, bietet ClimateCoating History eine Lösung für die Ursache. Dieser Anstrich enthält keine Biozide, die mit der Zeit ausgewaschen werden könnten. Er bekämpft Algen und Schimmel mit reiner Physik.

  • Thermokeramische Membran: Keramische Mikrosphären im Anstrich verteilen die Wärme gleichmäßig über die gesamte Fassadenoberfläche. Dadurch werden Temperaturunterschiede minimiert und die Kondensationszeit der Feuchtigkeit wird dramatisch verkürzt.
  • Schnelle Verdunstung: Sollte die Fassade dennoch nass werden, sorgt die Membran dank ihrer riesigen Oberfläche dafür, dass das Wasser in Rekordzeit verdunstet. Algen haben schlichtweg nicht genug Zeit, um zu wachsen.
  • Trockene Oberfläche = Feind der Algen: Da ClimateCoating History die Fassadenoberfläche trocken hält, finden biologische Verunreinigungen keine Lebensbedingungen vor. Es ist eine saubere und ökologische Lösung, die das Denkmal über Jahrzehnte schützt.
  • Widerstand gegen Wasserdruck: Die Membran schützt vor dem Eindringen von Regenwasser bei starkem Wind – ein entscheidender Parameter bei hohen Kirchentürmen.
  • Sehr lange funktionelle Lebensdauer: 20+ Jahre.

6. Fazit

Algen von einer Kirche zu entfernen bedeutet nicht nur, die Fassade zu waschen. Es bedeutet, ihre physikalischen Eigenschaften so zu verändern, dass Algen dort nicht mehr wachsen wollen. ClimateCoating History bietet Pfarreien und Gemeinden eine langfristige Lösung, die Geld für wiederholte Reinigungen und Gerüstkosten spart. Das Ergebnis ist ein würdiges, sauberes und trockenes Gotteshaus, das der Zeit und widrigen Wetterbedingungen in Deutschland trotzt.

Planen Sie die Sanierung einer Kirchenfassade und möchten Sie grüne Flecken in der Zukunft vermeiden? Kontaktieren Sie uns für eine Besichtigung und einen Vorschlag zum technologischen Ablauf unter Verwendung von ClimateCoating History.

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