Wie hält man Kirchenmauerwerk auch ohne drastische Sanierungseingriffe trocken?
Die meisten Pfarrverwalter kennen dieses Szenario: feuchte Ränder am unteren Teil der Mauern, abbröckelnder Putz im Innenraum und der charakteristische Geruch von Feuchtigkeit im Kirchenschiff. Traditionelle Sanierungsmaßnahmen wie das Unterfangen des Mauerwerks oder das Einbringen mechanischer Isolierungen sind bei historischen Kirchen oft nicht realisierbar – sei es wegen der extremen Dicke der Steinmauern (oft mehr als 1,5 Meter), statischer Risiken oder hoher Kosten. Es gibt jedoch einen Weg, das Mauerwerk mithilfe von Physik und modernen Materialien zu trocknen, ohne drastisch in die Bausubstanz eingreifen zu müssen.
1. Das Problem: Wenn die Kirche aufhört zu „atmen“
Kirchen wurden über Jahrhunderte so gebaut, dass sie natürlich mit Feuchtigkeit umgehen konnten. Das Problem entstand in den letzten Jahrzehnten, als bei Teilreparaturen ungeeignete Materialien verwendet wurden (Zementsockel, Acrylfarben, Betonpflaster rund um die Kirche). Diese Materialien haben das Denkmal „erstickt“.
- Eingeschlossene Feuchtigkeit: Wasser, das aus dem Fundament aufsteigt, kann nicht nach außen verdunsten und steigt so höher ins Mauerwerk.
- Kondensation an kalten Wänden: Die enorme Masse des Kirchenmauerwerks bleibt auch im Frühjahr und Sommer kalt. Wenn warme, feuchte Luft ins Innere gelangt, kondensiert das Wasser an den Wänden.
- Frostzyklus: Feuchtes Mauerwerk gefriert im Winter, Eis sprengt die Struktur von Stein und Mörtel, was zu einer irreversiblen Degradation des Denkmals führt.
2. Die Physik der Lösung: Beschleunigte Verdunstung
Das Grundprinzip der nicht-invasiven Sanierung ist die Stärkung der natürlichen Verdunstung. Wenn wir sicherstellen können, dass mehr Wasser aus dem Mauerwerk verdunstet, als eindringen kann, beginnt das Gebäude, sich allmählich selbst auszutrocknen. Der Schlüssel liegt nicht darin, die Feuchtigkeit einzuschließen, sondern ihr einen möglichst großen und effizienten Fluchtweg zu schaffen.
3. Die Lösung: ClimateCoating History – Die „physikalische Pumpe“ für Feuchtigkeit
Die Beschichtung ClimateCoating History stellt eine ideale Lösung für sakrale Bauten dar. Sie fungiert als intelligente thermokeramische Membran, die aktiv mit dem Gebäude kommuniziert, ohne dass gebohrt oder geschnitten werden muss.
- Endothermischer Effekt: Keramische Mikrosphären in der Beschichtung vergrößern die Verdunstungsfläche der Fassade dramatisch. Die Beschichtung wirkt wie eine „Absaugvorrichtung“, die Feuchtigkeit aus den Kapillaren des Mauerwerks zieht und sie bis zu 25 % schneller an die Luft abgibt als herkömmliche Sanierungssysteme.
- Stopp der Durchfeuchtung durch Regen: Während die Membran Dampf von innen nach außen lässt, lässt sie flüssiges Wasser von außen (Schlagregen) nicht hinein. Dadurch wird der Zyklus der ständigen Durchfeuchtung der Fassade von außen unterbrochen.
- Thermische Regulierung der Oberfläche: Die Beschichtung verteilt die Wärme gleichmäßig. Eine wärmere Wandoberfläche bedeutet, dass dort keine Luftfeuchtigkeit kondensiert – der Hauptgrund für das „Schwitzen“ von Kirchenmauern.
- Schutz von Putzen und Malereien: Durch das Austrocknen des Mauerwerks wird der Untergrund für historische Putze und wertvolle Fresken im Innenraum stabilisiert, wodurch deren unwiederbringliche Beschädigung verhindert wird.
4. Vorteile für die Kirchengemeinde
- Finanzielle Ersparnis: Eine nicht-invasive Sanierung mit ClimateCoating History kostet in Deutschland nur einen Bruchteil im Vergleich zu Mauerwerkssägeverfahren oder chemischen Injektionen.
- Denkmalpflegerische Sicherheit: Keine Beeinträchtigung der Statik des Gebäudes oder des historischen Charakters der Putze. Der Anstrich ist matt und respektiert die ursprüngliche Ästhetik.
- Verbesserung des Komforts für die Gläubigen: Trockenere Wände bedeuten einen wärmeren Innenraum im Winter und gesündere Luft ohne Schimmel und Modergeruch.
- Langzeitwirkung: Im Gegensatz zu Sanierputzen, die sich nach einiger Zeit mit Salzen „sättigen“, bleibt die History-Membran über Jahrzehnte funktionsfähig.
Fazit
Das Kirchenmauerwerk trocken zu halten, erfordert nicht immer schwere Bautechnik. Es reicht aus, dem Gebäude die Fähigkeit zum Atmen zurückzugeben und es mit einer Technologie zu ergänzen, die den Verdunstungsprozess beschleunigt. ClimateCoating History ist eine schonende, wissenschaftlich fundierte und denkmalpflegerisch bewährte Lösung, die unser sakrales Erbe für künftige Generationen in einem gesunden und trockenen Zustand bewahrt.
Leidet Ihre Kirche unter feuchten Wänden und suchen Sie nach einer Lösung, die ohne drastische Eingriffe funktioniert? Kontaktieren Sie uns für eine fachgerechte Besichtigung und einen maßgeschneiderten Lösungsvorschlag für Ihre Kirchengemeinde.