Wie ein Schutzanstrich gegen Algen und Schimmel funktioniert
Algen und Schimmel an der Fassade sind nicht nur ein ästhetisches Problem. Sie sind ein Signal dafür, dass die Schutzschicht des Gebäudes ihre Funktion nicht mehr erfüllt. Dunkle Flecken an der Nordseite eines Mehrfamilienhauses, grüne Beläge im Schatten von Bäumen oder schwarze Flecken unter den Fensterbänken – all das ist die Folge einer Kombination aus Feuchtigkeit, Mikrorissen und einem ungeeigneten oder gealterten Anstrich.
Wie also funktioniert ein Schutzanstrich gegen Algen und Schimmel? Und warum halten manche Lösungen nur ein paar Jahre, während andere einen langfristigen Schutz gewährleisten können?
Das Problem: Warum kehren Algen und Schimmel an der Fassade zurück?
Viele Wohngebäude haben bereits eine Fassadenreinigung hinter sich. Die Oberfläche wurde mit Hochdruckwasser gewaschen, ein Anti-Algen-Mittel wurde aufgetragen und anschließend ein neuer Anstrich appliziert. Nach zwei bis drei Jahren kehrt das Problem jedoch zurück.
Warum? Weil die bloße Entfernung des biologischen Befalls nicht die Ursache löst – die Feuchtigkeit in der Oberflächenschicht der Fassade. Algen und Schimmel benötigen drei grundlegende Bedingungen für ihr Wachstum:
- Feuchtigkeit,
- eine minimale Menge an Nährstoffen (Staub, organische Partikel),
- begrenztes Sonnenlicht.
Wenn die Fassade Feuchtigkeit speichert, schafft sie ein ideales Umfeld für deren Wachstum. Nord- und Schattenseiten von Gebäuden sind daher am stärksten gefährdet.
Die Physik der Feuchtigkeit an der Fassade
Um zu verstehen, wie ein Schutzanstrich funktioniert, müssen wir zuerst verstehen, wie sich Wasser auf der Oberfläche des Gebäudes verhält.
- Eindringen von Regenwasser: Bei starkem Wind wirkt Druck auf die Fassade. Wasser ist nicht nur eine abfließende Flüssigkeit – es wird förmlich in die Mikrorisse und Poren des Putzes gedrückt. Wenn der Anstrich nicht ausreichend hydrophob ist, saugt sich die Oberflächenschicht voll.
- Kapillareffekt: Putz hat eine mikroporöse Struktur. Wasser kann sich durch kapillares Aufsteigen auch an Stellen ausbreiten, die nicht direkt dem Regen ausgesetzt sú.
- Langsames Austrocknen: An der Nordseite des Gebäudes ist die Sonneneinstrahlung begrenzt. Die Oberfläche trocknet daher langsamer. Wenn der Anstrich saugfähig ist, kann sich die Feuchtigkeit über Tage halten.
Warum herkömmliche Anstriche nicht ausreichen?
Viele klassische Fassadenfarben enthalten Biozide, die das Wachstum von Algen und Schimmel unterdrücken sollen. Das Problem ist, dass diese Stoffe mit der Zeit durch Regen ausgewaschen werden. Nach einigen Jahren lässt die Schutzwirkung nach, und wenn die Oberfläche weiterhin feucht bleibt, tritt der biologische Befall erneut auf. Ein echter Schutz liegt daher nicht nur in der chemischen Komponente des Anstrichs, sondern in seinen physikalischen Eigenschaften.
Intelligente Lösung: ClimateCoating ThermoProtect
Wenn wir nach einer Lösung suchen, die nicht nur ein „Anstrich“, sondern ein funktionaler Schutz ist, müssen wir zur Technologie von ClimateCoating ThermoProtect übergehen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Farben ist ThermoProtect eine endotherme Membran, die auf Basis einzigartiger Eigenschaften mit Feuchtigkeit und Wärme arbeitet.
Was macht ThermoProtect zum Marktführer?
- Austrocknung der Konstruktion (Membraneffekt): ClimateCoating funktioniert wie ein Einwegventil. Dank Millionen von hohlen Keramik-Mikrokugeln in einem flexiblen Bindemittel leitet es Feuchtigkeit aktiv aus dem Mauerwerk nach außen, verhindert aber gleichzeitig das Eindringen von Regenwasser. Eine trockene Wand ist eine Wand, die isoliert.
- Eliminierung von Mikrorissen: Der Anstrich ist extrem elastisch und beständig gegen Temperaturschwankungen (von -40 °C bis +150 °C). Er kann Mikrorisse überbrücken und verhindert dank seiner Struktur deren Neubildung, wodurch die Armierungsschicht der Dämmung geschützt wird.
- Natürlicher Schutz gegen Algen ohne Gifte: Während herkömmliche Farben Biozide enthalten, die mit der Zeit ins Erdreich ausgewaschen werden, bekämpft ThermoProtect Algen physikalisch. Es hält die Fassadenoberfläche trocken und verhindert durch die Wärmeverteilung die Kondensation von Wasser. Ohne Wasser keine Algen.
- Thermische Reflexion: Im Sommer reflektiert der Anstrich bis zu 85 % der Sonnenstrahlung und verhindert so ein Aufheizen der Fassade und des Innenraums. Im Winter verteilt er die Wärme gleichmäßig auf der Oberfläche, was Spannungen reduziert und Wärmeverluste minimiert.
- Sehr lange Lebensdauer – mind. 20 Jahre: Der größte Vorteil für Eigentümer von Mehrfamilienhäusern in Deutschland ist die extrem lange Lebensdauer des Anstrichs von mindestens 20 Jahren. Herkömmliche Fassadenfarben unterliegen bereits nach 5 bis 10 Jahren dem „Kreiden“ und dem Abbau des Bindemittels durch UV-Strahlung. ClimateCoating reißt und blättert auch nach zwei Jahrzehnten nicht. Für ein Wohngebäude bedeutet das: Anstatt dreimal mit Standardfarbe zu streichen, investiert man nur einmal in die Erneuerung und spart Tausende Euro aus der Instandhaltungsrücklage.
Warum treten Algen vor allem an der Nordseite auf?
Die Nordfassade erhält weniger Sonneneinstrahlung. Das bedeutet eine niedrigere Oberflächentemperatur, langsameres Austrocknen und eine höhere relative Oberflächenfeuchtigkeit. Ein Schutzanstrich muss daher die Zeit minimieren, in der die Oberfläche feucht ist.
Langfristiger Schutzeffekt
Ein richtig gewähltes Schutzsystem kann:
- die Häufigkeit der Fassadenreinigung reduzieren,
- die Lebensdauer der Oberflächenschicht verlängern,
- das Eindringen von Feuchtigkeit in das WDVS-System begrenzen,
- das ästhetische Erscheinungsbild des Gebäudes über Jahre verbessern.
Fazit
Ein Schutzanstrich gegen Algen und Schimmel fungiert nicht nur als „Desinfektion“ der Fassade. Seine Hauptaufgabe ist es, die physikalischen Eigenschaften der Oberfläche so zu verändern, dass die Feuchtigkeit minimiert wird. Algen und Schimmel sind die Folge, nicht die Ursache des Problems. Die wirkliche Lösung ist eine trockenere, elastische und UV-stabile Oberfläche, wie sie ClimateCoating ThermoProtect bietet.