Mikrorisse an der Fassade – die Ursache für Feuchtigkeit und Schimmel
Auf den ersten Blick wirken sie harmlos. Feine Haarrisse im Anstrich, kaum sichtbare Linien im Putz, kleine Flecken nach dem Regen. Viele halten sie lediglich für ein ästhetisches Problem. In Wirklichkeit stellen Mikrorisse jedoch einen der Hauptgründe dar, warum an den Fassaden von Mehrfamilienhäusern in Deutschland Feuchtigkeit, Algen und Schimmel auftreten. Werden sie nicht rechtzeitig behoben, können sie nach und nach das gesamte Schutzsystem einer gedämmten Fassade zerstören.
Das Problem: Wenn die Fassade aufhört, eine Schutzbarriere zu sein
Die Fassade hat eine einfache, aber wesentliche Aufgabe – die Konstruktion des Hauses vor äußeren Einflüssen zu schützen. Sie soll das Eindringen von Regenwasser verhindern, Wind, UV-Strahlung und Temperaturextremen standhalten. Mikrorisse entstehen schleichend und oft, ohne dass es jemand bemerkt. Typische Anzeichen sind ein feines Netz von Rissen auf der Oberfläche des Anstrichs, dunkle Flecken nach dem Regen, wiederholtes Auftreten von Algen (insbesondere an der Nordseite) und ungleichmäßiges Trocknen der Fassade.
Diese Mikrorisse sind das Eingangstor für Feuchtigkeit. Obwohl es sich um Risse mit minimaler Breite handelt, findet das Wasser seinen Weg. Die Fassade ist somit keine undurchlässige Barriere mehr. Das Problem tritt nicht sofort massiv auf. Die Degradation verläuft langsam – Jahr für Jahr. Genau deshalb wird sie oft unterschätzt.
Wie entstehen Mikrorisse?
Mikrorisse sind kein Herstellungsfehler. Sie sind eine natürliche Folge physikalischer Kräfte.
- Thermische Ausdehnung: Die Fassade heizt sich im Laufe des Jahres stark auf und kühlt wieder ab. Dunkle Oberflächen können im Sommer Temperaturen von über 60 °C erreichen, während sie im Winter tief unter den Gefrierpunkt sinken. Da sich jedes Material bei Temperaturänderungen ausdehnt und zusammenzieht, beginnt ein Anstrich ohne ausreichende Elastizität zu reißen.
- UV-Degradation: Sonnenstrahlung zersetzt die Polymerbindungen in herkömmlichen Anstrichen. Das Material verliert an Elastizität und wird spröde. Eine spröde Oberfläche kann die durch Konstruktionsbewegungen entstehenden Spannungen nicht mehr absorbieren.
- Mechanische Spannung der Konstruktion: Mehrfamilienhäuser „arbeiten“. Es kommt zu winzigen Bewegungen der Konstruktion, verursacht durch Temperaturwechsel, Setzungen des Gebäudes und dynamische Windbelastung.
- Materialalterung: Jeder Anstrich hat seine Lebensdauer. Nach 10 bis 15 Jahren verringert sich seine Schutzwirkung erheblich. Mikroporen weiten sich aus und die Oberfläche verliert ihre Kompaktheit.
Die Physik der Feuchtigkeit: Wie gelangt das Wasser hinein?
Wasser wirkt nicht nur durch die Schwerkraft auf die Fassade. Wind erzeugt Druck, der Regenwasser in jede Mikrorisse presst. Dieses Phänomen wird als Schlagregen bezeichnet. Nach dem Eindringen in die Mikrostruktur des Putzes kommt es zu:
- kapillarer Saugwirkung,
- Feuchtigkeitsspeicherung in den Poren,
- langsamer Austrocknung der Oberfläche.
Ein feuchter Untergrund schafft ideale Bedingungen für das Wachstum von Algen und Mikroorganismen. Diese ernähren sich von Staub und organischen Verunreinigungen, die an der Oberfläche haften bleiben.
Frostzyklen – der stille Zerstörer
Im Winter gefriert und taut die Feuchtigkeit in den Mikrorissen wiederholt auf. Eis vergrößert sein Volumen um ca. 9 %. Dieser Zuwachs erzeugt einen Innendruck, der:
- bestehende Risse erweitert,
- neue Mikrodefekte erzeugt,
- den Zusammenhalt der Oberflächenschicht schwächt. Nach einigen Saisons werden aus Haarrissen sichtbare Schäden.
Warum entstehen Schimmel und Algen?
Algen und Schimmel benötigen keine großen Wassermengen. Ihnen genügen eine feuchte Oberfläche, minimale Nährstoffe und begrenztes Sonnenlicht. Nordfassaden oder Flächen im Schatten von Bäumen sind besonders gefährdet. Wenn ein durch Mikrorisse beschädigter Anstrich hinzukommt, entsteht ein ideales Umfeld für biologischen Befall.
Intelligente Lösung: ClimateCoating ThermoProtect
Wenn wir nach einer Lösung suchen, die nicht nur ein „Anstrich“, sondern ein funktionaler Schutz ist, müssen wir zur Technologie von ClimateCoating ThermoProtect übergehen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Farben ist ThermoProtect eine endotherme Membran, die auf Basis einzigartiger Eigenschaften mit Feuchtigkeit und Wärme arbeitet.
Was macht ThermoProtect zum Marktführer?
- Austrocknung der Konstruktion (Membraneffekt): ClimateCoating funktioniert wie ein Einwegventil. Dank Millionen von hohlen Keramik-Mikrokugeln in einem flexiblen Bindemittel leitet es Feuchtigkeit aktiv aus dem Mauerwerk nach außen, verhindert aber gleichzeitig das Eindringen von Regenwasser. Eine trockene Wand ist eine Wand, die isoliert.
- Eliminierung von Mikrorissen: Der Anstrich je extrem elastisch und beständig gegen Temperaturschwankungen (von -40 °C bis +150 °C). Er kann Mikrorisse überbrücken und verhindert dank seiner Struktur deren Neubildung, wodurch die Armierungsschicht der Dämmung geschützt wird.
- Natürlicher Schutz gegen Algen ohne Gifte: Während herkömmliche Farben Biozide enthalten, die mit der Zeit ins Erdreich ausgewaschen werden, bekämpft ThermoProtect Algen physikalisch. Es hält die Fassadenoberfläche trocken und verhindert durch die Wärmeverteilung die Kondensation von Wasser. Ohne Wasser keine Algen.
- Thermische Reflexion: Im Sommer reflektiert der Anstrich bis zu 85 % der Sonnenstrahlung und verhindert so ein Aufheizen der Fassade und des Innenraums. Im Winter verteilt er die Wärme gleichmäßig auf der Oberfläche, was Spannungen reduziert und Wärmeverluste minimiert.
- Sehr lange Lebensdauer – mind. 20 Jahre: Der größte Vorteil für Eigentümer von Mehrfamilienhäusern in Deutschland ist die extrem lange Funktionsdauer. Herkömmliche Fassadenfarben neigen bereits nach 5 bis 10 Jahren zum „Kreiden“ und zum Abbau des Bindemittels durch UV-Strahlung. ClimateCoating reißt und blättert auch nach zwei Jahrzehnten nicht. Für ein Wohngebäude bedeutet das: Anstatt dreimal mit Standardfarbe zu streichen, investiert man nur einmal in die Erneuerung und spart Tausende Euro aus der Instandhaltungsrücklage.
Wirtschaftliche Folgen von Vernachlässigung
Das Ignorieren von Mikrorissen kann zu umfangreichen Putzsanierungen, Schäden an der Isolierung oder sogar der Notwendigkeit einer komplett neuen Wärmedämmung führen. Eine rechtzeitige Erneuerung des Schutzanstriches ist deutlich günstiger als die Behebung fortgeschrittener Schäden.
Fazit
Mikrorisse an der Fassade sind kein rein ästhetischer Makel. Sie sind der Beginn eines Prozesses, der zu Feuchtigkeit, Schimmelbildung und zum schrittweisen Verfall des gesamten Systems führt. Die Lösung ist eine professionelle Fassadensanierung mit einem modernen Schutzsystem wie ClimateCoating ThermoProtect, das hilft, die Wasserabweisung, Elastizität und langfristige Stabilität der Oberfläche wiederherzustellen. Es gilt die einfache Regel: Je früher Mikrorisse behandelt werden, desto geringer sind die zukünftigen Kosten.