13. Mai 2026

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Renovierung des Fassadenanstrichs bei Mehrfamilienhäusern

Mehrfamilienhäuser, die vor 15 bis 25 Jahren gedämmt wurden, stehen heute vor derselben Frage: Was tun mit einer Fassade, die nicht mehr wie neu aussieht? Es erscheinen dunkle Flecken, grüne Beläge und stellenweise feine Risse. Die Wärmedämmung an sich funktioniert jedoch oft noch gut. Das Problem liegt meist in der Oberflächenschicht – im Fassadenanstrich.

Eine Renovierung des Fassadenanstrichs bedeutet daher nicht automatisch eine neue Wärmedämmung. In den meisten Fällen handelt es sich um die Erneuerung der Schutzschicht, die einen entscheidenden Einfluss auf die Lebensdauer des gesamten Systems hat.

Warum ein Fassadenanstrich altert

Ein Fassadenanstrich ist langfristig extremen Bedingungen ausgesetzt:

  • UV-Strahlung
  • Regen und Wind
  • Frost und Temperaturschocks
  • Luftverschmutzung

Nach Jahren kommt es zu einer natürlichen Degradation der Bindemittel. Die Oberfläche verliert schrittweise an Elastizität und Wasserabweisung. Es entstehen Mikrorisse, die mit bloßem Auge oft nicht sichtbar sind. Durch diese kann jedoch Feuchtigkeit eindringen. Besonders deutlich zeigt sich das Problem an den Nord- und Schattenseiten der Gebäude in Deutschland, wo die Oberfläche langsamer trocknet. Eine länger feuchte Oberfläche schafft ideale Bedingungen für das Wachstum von Algen und Schimmel.

Algen und Schimmel sind nicht nur ein ästhetisches Problem

Grüne oder dunkle Flecken auf der Fassade wirken störend, aber das Problem ist nicht nur visueller Natur. Eine langfristig feuchte Oberfläche bedeutet:

  • erhöhte Belastung des Putzes
  • schnellere Alterung der Oberflächenschicht
  • höheres Risiko für weitere Degradation

Wird die Renovierung zu lange hinausgezögert, kann es zu Schäden am Putz selbst oder lokal sogar zur Beeinträchtigung des Wärmedämmverbundsystems (WDVS) kommen.

Wann eine Renovierung ausreicht und keine neue Dämmung nötig ist

Die gute Nachricht ist, dass in den meisten Fällen die Isolierung unter dem Putz intakt ist. Wenn keine großflächigen Putzabplatzungen, deutliche Konstruktionsrisse oder Schäden an der Wärmedämmung vorliegen, reicht eine Erneuerung der Oberflächenschicht aus. Grundlage hierfür ist eine fachgerechte Diagnose, die die Haftung des Putzes, den Zustand des Untergrunds und den Grad der Degradation des Anstrichs prüft.

Ablauf der Fassadenrenovierung

Die Renovierung sollte systematisch erfolgen, nicht nur in Form eines einfachen Überstreichens.

  1. Oberflächenreinigung: Die Fassade muss von Algen, Schimmel, Staub und losen Teilen des alten Anstrichs befreit werden. Hierbei kommen Hochdruckreiniger und Biozidprodukte zum Einsatz. Dieser Schritt ist entscheidend – der neue Anstrich benötigt einen festen und sauberen Untergrund.
  2. Lokale Ausbesserungen: Kleinere Risse oder beschädigte Stellen werden mit Reparaturmasse instand gesetzt.
  3. Grundierung: Eine Grundierung vereinheitlicht die Saugfähigkeit des Untergrunds und verbessert die Haftung der Endschicht.
  4. Applikation des neuen Schutzanstrichs: Hier entscheidet sich die Lebensdauer der gesamten Renovierung. Die Materialwahl ist grundlegend.

Intelligente Lösung: ClimateCoating ThermoProtect

Wenn wir nach einer Lösung suchen, die nicht nur ein „Anstrich“, sondern ein funktionaler Schutz ist, müssen wir zur Technologie von ClimateCoating ThermoProtect übergehen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Farben ist ThermoProtect eine endotherme Membran, die auf Basis einzigartiger Eigenschaften mit Feuchtigkeit und Wärme arbeitet.

Was macht ThermoProtect zum Marktführer?

  • Austrocknung der Konstruktion (Membraneffekt): ClimateCoating funktioniert wie ein Einwegventil. Dank Millionen von hohlen Keramik-Mikrokugeln in einem flexiblen Bindemittel leitet es Feuchtigkeit aktiv aus dem Mauerwerk nach außen, verhindert aber gleichzeitig das Eindringen von Regenwasser. Eine trockene Wand ist eine Wand, die isoliert.
  • Eliminierung von Mikrorissen: Der Anstrich ist extrem elastisch und beständig gegen Temperaturschwankungen (von -40 °C bis +150 °C). Er kann Mikrorisse überbrücken und verhindert dank seiner Struktur deren Neubildung, wodurch die Armierungsschicht der Dämmung geschützt wird.
  • Natürlicher Schutz gegen Algen ohne Gifte: Während herkömmliche Farben Biozide enthalten, die mit der Zeit ins Erdreich ausgewaschen werden, bekämpft ThermoProtect Algen physikalisch. Es hält die Fassadenoberfläche trocken und verhindert durch die Wärmeverteilung die Kondensation von Wasser. Ohne Wasser keine Algen.
  • Thermische Reflexion: Im Sommer reflektiert der Anstrich bis zu 85 % der Sonnenstrahlung und verhindert so ein Aufheizen der Fassade und des Innenraums. Im Winter verteilt er die Wärme gleichmäßig auf der Oberfläche, was Spannungen reduziert und Wärmeverluste minimiert.
  • Sehr lange Lebensdauer – mind. 20 Jahre: Der größte Vorteil für Eigentümer von Mehrfamilienhäusern in Deutschland ist die extrem lange Lebensdauer des Anstrichs von mindestens 20 Jahren. Herkömmliche Fassadenfarben neigen bereits nach 5 bis 10 Jahren zum „Kreiden“. ClimateCoating reißt und blättert auch nach zwei Jahrzehnten nicht. Für ein Wohngebäude bedeutet das: Anstatt dreimal mit Standardfarbe zu streichen, investiert man nur einmal in die Erneuerung und spart Tausende Euro aus der Instandhaltungsrücklage.

Wirtschaftlicher Blickwinkel

Aus Sicht der Hausverwaltung eines Mehrfamilienhauses ist die Renovierung des Anstrichs deutlich günstiger als eine komplett neue Dämmung. Rechtzeitig durchgeführt, kann sie die Lebensdauer des Dämmsystems um 10 bis 20 Jahre verlängern und das Risiko größerer Bauschäden senken.

Fazit

Die Renovierung des Fassadenanstrichs bei Mehrfamilienhäusern ist mehr als nur eine neue Farbe. Es ist die Wiederherstellung der Schutzschicht, die das gesamte Dämmsystem vor Feuchtigkeit, UV-Strahlung und mechanischer Belastung schützt. Eine fachgerecht ausgeführte Renovierung mit Systemen wie ClimateCoating ThermoProtect kann die Lebensdauer der Fassade erheblich verlängern und die technischen sowie ästhetischen Parameter des Gebäudes für weitere Jahrzehnte bewahren.

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