Feuchtigkeit im WDVS-System: Lösungen ohne Entfernung der Isolierung
Das Wärmedämmverbundsystem, bekannt unter der Abkürzung WDVS (oder im deutschen Sprachraum oft auch als ETICS bezeichnet), ist darauf ausgelegt, Gebäude zu schützen und Energie zu sparen. Problematisch wird es jedoch, wenn dieses System zu einer Falle für Feuchtigkeit wird. Viele Mehrfamilienhäuser in Deutschland kämpfen heute damit, dass ihre Isolierung durch Wasser „schwer“ geworden ist, was zu Schimmelbildung im Innenraum und abplatzendem Putz führt. Aber ist es wirklich notwendig, die gesamte Isolierung abzureißen und von vorne zu beginnen?
1. Das Problem: Wenn die Dämmung zum nassen Schwamm wird
Feuchtigkeit im WDVS ist nicht nur ein ästhetischer Makel an der Oberfläche. Es ist ein strukturelles Problem, das sich schleichend bemerkbar macht. Die häufigsten Anzeichen sind:
- Feuchte Stellen in den Wohnungsecken: Obwohl das Haus gedämmt ist, bildet sich in den Zimmerecken Schimmel. Dies signalisiert, dass die Isolierung an dieser Stelle ihre Funktion nicht mehr erfüllt.
- Putzwölbungen (Blasenbildung): Wasser, das unter einem luftundurchlässigen Anstrich gefangen ist, verwandelt sich bei Erwärmung in Dampf und drückt durch den entstehenden Druck die obere Putzschicht ab.
- Leckagen durch Mikrorisse: Selbst unsichtbare Risse reichen aus, damit jährlich hunderte Liter Wasser in das System eindringen.
- Muffiger Geruch: Wenn Feuchtigkeit langfristig im Dämmstoff verbleibt, kommt es zum biologischen Abbau und zur Zersetzung des Armierungsgewebes und des Klebers.
2. Die Physik dahinter: Taupunkt und Dampfdurchlässigkeit
Um zu verstehen, warum Wasser in der Dämmung verbleibt, muss man zwei physikalische Prinzipien kennen: die Wasserdampfdiffusion und die Lage des Taupunkts.
Der Taupunkt im Inneren des Dämmstoffs In einem korrekt konzipierten WDVS sollte der Taupunkt (die Temperatur, bei der Dampf zu Wasser kondensiert) in der Isolierschicht (Polystyrol/Wolle) liegen. Problematisch wird es, wenn Feuchtigkeit von innen oder außen (durch Risse) eindringt und nicht nach außen verdunsten kann.
Atmosphärischer Druck und der „Plastiktüten-Effekt“ Bei vielen älteren Fassadenrenovierungen wurden Acrylfarben verwendet. Diese sind zwar regenfest, haben aber einen hohen Diffusionswiderstand – sie wirken wie eine Plastiktüte. Wenn Feuchtigkeit ins System gelangt (z. B. durch Undichtigkeiten an Fenstern oder Risse im Putz), bleibt sie dort gefangen. Bei Sonneneinstrahlung verdampft das Wasser im Inneren, der Druck unter der Farbe steigt und die Materialien zersetzen sich. Eine nasse Isolierung hat einen um 50–80 % geringeren Wärmewiderstand als eine trockene. Im Grunde heizen Sie ein Gebäude, das mit nassem Papier umwickelt ist.
3. Mögliche Lösungen: Demontage vs. Sanierung
Wenn ein Fachgutachten Feuchtigkeit im WDVS bestätigt, haben die Eigentümer die Wahl:
- Kompletter Rückbau und neue Isolierung: Extrem teuer, laut, staubig und erzeugt Tonnen von Abfall. Oft unnötig, wenn der Dämmstoff mechanisch noch stabil ist.
- Anbohren und Entlüftungskappen: Eine unästhetische Lösung, die Feuchtigkeit nur punktuell löst und die Fassade nicht vor erneutem Schlagregen schützt.
- Funktionale Membran-Erneuerung: Einsatz einer Technologie, die das System „ausatmen“ lässt, ohne dass Abrissarbeiten erforderlich sind.
4. Lösung: ClimateCoating ThermoProtect – Kapillaraktive Austrocknung
Hier setzt der revolutionäre Ansatz mit ClimateCoating ThermoProtect an. Dieser Anstrich fungiert nicht als statische Barriere (wie herkömmliche Farben), sondern als dynamische Membran.
Wie rettet ThermoProtect eine nasse Dämmung?
- Kapillarer Transport nach außen: Dank der einzigartigen Zusammensetzung mit hohlen Keramik-Mikrokugeln kann ThermoProtect Feuchtigkeit aus dem Untergrund „ziehen“ und an die Oberfläche transportieren, wo sie schnell verdunstet. Das System beginnt sofort nach der Anwendung mit dem Selbsttrocknungsprozess.
- Hohe Dampfdurchlässigkeit bei gleichzeitiger Wasserabweisung: Der Anstrich ist extrem atmungsaktiv für Wasserdampf, lässt aber dank der Oberflächenspannung keine Regentropfen eindringen. Die Fassade „saugt“ sich von außen nicht voll, sondern „atmet“ von innen aus.
- Verschließen der Eintrittswege: ThermoProtect ist hoch elastisch. Er schließt Mikrorisse, die das Haupttor für Schlagregen sind, und stoppt so die Zufuhr neuer Feuchtigkeit.
- Thermische Stabilisierung: Die Keramikkugeln verteilen die Wärme über die gesamte Fassadenoberfläche. Dies reduziert Temperaturunterschiede, die sonst zu Kondensation im Inneren der Konstruktion führen würden.
Extrem lange Funktionsdauer – mind. 20 Jahre Der größte Vorteil für Eigentümer von Mehrfamilienhäusern in Deutschland ist die extrem lange Lebensdauer. Während herkömmliche Fassadenfarben bereits nach 5 bis 10 Jahren zum „Kreiden“ neigen, reißt und blättert ClimateCoating auch nach zwei Jahrzehnten nicht. Anstatt dreimal in Standardfarbe zu investieren, sichern Sie den Werterhalt durch eine einmalige Sanierung und schonen die Instandhaltungsrücklage.
Ergebnis der Anwendung
Nach der Anwendung von ClimateCoating ThermoProtect sinkt die Feuchtigkeit im WDVS-System innerhalb von 1–2 Heizperioden auf ein natürliches Niveau. Das Ergebnis ist:
- Wiederherstellung der Isoliereigenschaften (trockenes Polystyrol isoliert wieder).
- Gesünderes Wohnklima (Ende des Schimmels in den Ecken).
- Vermeidung enormer Kosten für den Abriss der alten Isolierung.
Fazit
Feuchtigkeit in der Dämmung ist kein Todesurteil für Ihre Fassade. Der Schlüssel liegt darin, sie nicht unter einer weiteren Schicht luftundurchlässiger Farbe zu verschließen, sondern dem System die Regeneration zu ermöglichen. ClimateCoating ThermoProtect bietet einen wissenschaftlich fundierten Weg, um Ihrem Wohngebäude seine Funktionalität zurückzugeben und seine Lebensdauer ohne radikale bauliche Eingriffe zu verlängern.