19. Mai 2026

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Wie man Rissbildung im Fassadenanstrich bei Wohngebäuden verhindert

Risse in der Fassade eines Mehrfamilienhauses sind nicht nur ein ästhetischer Mangel. Es sind Wunden, durch die eine Krankheit in die Konstruktion eindringt – die Feuchtigkeit. Viele Wohnungseigentümer glauben, dass Risse die Folge minderwertiger Arbeit der Handwerker sind. Obwohl dies ein Faktor sein kann, ist der Hauptschuldige die Physik und die Tatsache, dass herkömmliche Fassadenfarben nicht auf die extremen Bedingungen auf gedämmten Oberflächen vorbereitet sind.

1. Warum reißt eine gedämmte Fassade häufiger?

Gedämmte Häuser leiden viel stärker unter Rissen als alte Bauten ohne Wärmedämmung. Der Grund liegt in der thermischen Dynamik:

  • Oberflächenüberhitzung: Da der Dämmstoff (Polystyrol) verhindert, dass Wärme ins Mauerwerk abfließt, heizt sich der Putz darüber im Sommer auf 70 °C bis 80 °C auf.
  • Thermoschocks: Ein Sommergewitter kann eine so erhitzte Oberfläche innerhalb von Minuten um 50 °C abkühlen.
  • Verlust der Elastizität: Die meisten herkömmlichen Farben verspröden unter UV-Einstrahlung innerhalb von 5 Jahren. Wenn sich die Fassade dann durch Hitze ausdehnt, hält die unelastische Farbe dieser Bewegung nicht stand und reißt.

2. Thermische Dilatation und atmosphärischer Druck

Rissbildung ist die mechanische Folge von Kräften, die auf die dünne Putzschicht wirken.

Lineare thermische Ausdehnung Jeder Meter Fassade dehnt sich bei Erwärmung um einige Millimeter aus. Bei einem Gebäude von 40 Metern Länge ist die Gesamtspannung im Putz enorm. Kann der Anstrich diese Bewegungen nicht „abfedern“, entstehen Mikrorisse.

Die Rolle des atmosphärischen Drucks Sobald ein Riss entsteht, wird er zum Opfer des atmosphärischen Drucks. Dieser presst bei jedem Regen Wasser tief in den Riss. Das Wasser im Inneren zerstört die Haftung der Farbe am Untergrund, und im Winter sprengt Frost den Riss noch weiter auf.

3. Warum die „billigste Farbe“ am teuersten wird

  1. Klassisches Acrylat: Es ist günstig, hat aber bei niedrigen Temperaturen nahezu null Elastizität. Gerade im Winter, wenn Risse am stärksten beansprucht werden, wird Acrylat hart und reißt.
  2. Silikonfarbe: Sie ist besser, aber ihre Elastizität ist zeitlich begrenzt. UV-Strahlung baut die Polymerketten schrittweise ab.
  3. Dickschichtputze: Sie verzögern das Problem nur, lösen aber nicht die Spannung an der Oberfläche.

4. Die Lösung: ClimateCoating ThermoProtect – Der elastische Panzer mit Gedächtnis

Damit ein Anstrich nicht reißt, muss er dauerhaft flexibel und hitzebeständig sein. ClimateCoating ThermoProtect löst dieses Problem in zwei Phasen:

Extreme und dauerhafte Elastizität ThermoProtect ist nicht nur eine Farbe, sondern eine Polymermembran mit einer hohen Elastizität von über 25 %. Entscheidend ist, dass diese Flexibilität auch bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt und über Jahrzehnte hinweg erhalten bleibt. Wenn sich der Untergrund bewegt, dehnt sich ClimateCoating einfach mit.

Hitzereduktion durch Keramikkugeln Dank Millionen hohler Keramik-Mikrokugeln reflektiert der Anstrich bis zu 85 % der Sonnenstrahlung. Das Ergebnis? Die Fassade heizt sich im Sommer nicht auf gefährliche 70 °C auf, sondern behält eine Temperatur nahe der Umgebungsluft bei. Weniger Hitze bedeutet weniger Ausdehnung und eine drastische Reduzierung der Spannungen, die Risse verursachen.

Fazit

Rissbildung zu verhindern bedeutet, den Kräften von Hitze und UV-Strahlung entgegenzuwirken. ClimateCoating ThermoProtect bildet einen elastischen, thermisch stabilen Schutzschild auf dem Haus, der nicht reißt und verhindert, dass atmosphärischer Druck die Fassade zerstört. Für Eigentümer bedeutet dies ein Ende der endlosen Reparaturen von „Spinnwebenrissen“ und die Gewissheit, dass das Gebäude für mindestens 20 Jahre intakt bleibt.

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