19. Mai 2026

Gesund Wohnen

Magazin für gesundes Wohnen

Feuchtigkeit in der WDVS-Fassade lösen: Warum ein „nasser Mantel“ nicht wärmt

Viele Hausbesitzer leben im Glauben, dass ein einmal gedämmtes Haus automatisch trocken ist. Das Gegenteil ist oft der Fall. Feuchtigkeit in der gedämmten Fassade (WDVS) ist eines der häufigsten Probleme älterer Gebäude. Wenn Wasser unter den Putz oder direkt in den Dämmstoff gelangt, verliert die Dämmung ihre Funktion und verwandelt sich in einen „nassen Mantel“, der das Gebäude eher kühlt als wärmt.

1. Woher kommt das Wasser in der Dämmung?

Feuchtigkeit dringt nicht nur auf einem Weg in das System ein. Es ist meist eine Kombination mehrerer Faktoren:

  • Versagen von Details: Undichtigkeiten an Fensterbänken, Attiken und Blitzschutzverankerungen sind Einfallstore für Regenwasser.
  • Diffusion von innen: Feuchtigkeit aus dem Haushalt (Kochen, Waschen, Atmen) wandert durch das Mauerwerk. Ist der Außenputz zu „dicht“, kondensiert dieser Dampf direkt in der Dämmung.
  • Kapillare Aufnahme: Durch Mikrorisse im Putz wird Feuchtigkeit tief in die Armierungsschicht gesaugt.

2. Wärmeleitfähigkeit und Verlust der Isolierfähigkeit

Wasser ist ein exzellenter Wärmeleiter. Für Dämmstoffe ist Feuchtigkeit fatal.

Warum eine nasse Dämmung nicht isoliert? Isoliermaterialien (Polystyrol, Mineralwolle) funktionieren durch die in ihrer Struktur eingeschlossene Luft. Luft ist ein schlechter Wärmeleiter. Wird diese Luft jedoch durch Wasser ersetzt, sinkt der Wärmewiderstand drastisch. Bereits 1 % Feuchtigkeit im Dämmstoff kann die Isolierfähigkeit um bis zu 20 % senken. Bei realen Feuchtigkeitsschäden kann der Effizienzverlust bis zu 50 % betragen.

Einfluss des atmosphärischen Drucks Bei Regen wirkt der atmosphärische Druck auf die Fassade und presst Wasser in jede Unvollkommenheit. Sobald das Wasser im System ist, wirkt eine weitere physikalische Kraft dagegen – die Oberflächenspannung. Sie hält das Wasser im Inneren fest und verhindert die natürliche Verdunstung durch den dichten Putz.

3. Warum es nicht ausreicht, nur den Putz zu erneuern

Viele Verwalter schlagen lediglich mechanische Reparaturen vor:

  1. Lokale Ausbesserung und Überstreichen: Wenn Sie die Ursache (die innere Feuchtigkeit) nicht beheben, wird der neue Putz durch den Druck des Wasserdampfs bald Blasen werfen und abfallen.
  2. Perforation (Löcher bohren): Ein verzweifelter Versuch der Entlüftung, der die Integrität der Dämmung zerstört und neue Wärmebrücken schafft.

4. Die Lösung: ClimateCoating ThermoProtect – Die aktive Entwässerungsmembran

Die einzige wirkliche Lösung, um Feuchtigkeit ohne Abriss zu beseitigen, besteht darin, die physikalischen Eigenschaften der Oberfläche so zu verändern, dass sie die Fassade aktiv austrocknet. ClimateCoating ThermoProtect fungiert wie ein Hochleistungs-„Feuchtigkeitsstaubsauger“.

Endothermer Effekt der Keramik ClimateCoating-Anstriche enthalten hohle Keramik-Mikrokugeln. Diese nehmen unter Einfluss von Sonnenstrahlung (selbst bei Bewölkung) thermische Energie auf und leiten sie in den Untergrund. Dieser Prozess beschleunigt die Umwandlung von flüssigem Wasser im Inneren der Dämmung in Wasserdampf.

Gesteuerte Dampfdiffusion Die ThermoProtect-Membran ist so konzipiert, dass sie Dampfmoleküle nach außen diffundieren lässt, aber Wassertropfen von außen abweist. Dank der enormen Verdunstungsoberfläche der Mikrokugeln kann die Fassade Feuchtigkeit um ein Vielfaches schneller verdunsten lassen als herkömmliche Farben. Innerhalb von ein bis zwei Saisons kann ClimateCoating so selbst alte, durchnässte Dämmungen austrocknen.

Fazit

Feuchtigkeit in der gedämmten Fassade bedeutet nicht zwangsläufig das Ende ihrer Lebensdauer. Mit der ClimateCoating ThermoProtect Technologie können Sie die Fassade nicht nur vor neuem Wassereintritt schützen, sondern sie vor allem aktiv austrocknen. Das Ergebnis ist die Wiederherstellung der Isolierfähigkeit, eine Senkung der Heizkosten und ein gesundes Gebäude ohne versteckte Bedrohungen für Jahrzehnte.

About The Author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert