Wie funktioniert der hydrophobe Fassadenschutz?
Die meisten Wohnungseigentümer stellen sich unter hydrophobem Schutz den „Lotuseffekt“ vo – Regentropfen verwandeln sich in Perlen und fließen harmlos an der Fassade ab. Das sieht optisch beeindruckend aus, ist aber unter den anspruchsvollen Bedingungen moderner Wohnsiedlungen nur der halbe Erfolg. Wenn eine Fassade zwar hydrophob, aber nicht dampfdiffusionsoffen ist, verhält sich das Haus wie ein Mensch, der beim Laufen einen Regenmantel trägt: Außen ist er trocken, aber innen badet er im eigenen Schweiß.
1. Wenn Hydrophobie zur Falle wird
Hydrophobe Zusätze (meist Silikone) werden Farben beigemischt, um die Oberflächenspannung zu senken. Problematisch wird es in zwei Fällen:
- Auswaschen von Additiven: Bei herkömmlichen Farben sind hydrophobe Komponenten nur „Zusatzstoffe“. Mit der Zeit wäscht der Regen sie aus, und die Fassade beginnt, Wasser wie ein Schwamm aufzusaugen.
- Gefangene Feuchtigkeit: Ist ein Anstrich extrem hydrophob, aber kaum atmungsaktiv, kann Feuchtigkeit, die durch Mikrorisse oder aus dem Innenraum in die Wand gelangt ist, nicht entweichen. Sie verbleibt unter dem Anstrich und sprengt diesen bei Frost mechanisch ab.
2. Oberflächenspannung und Kapillardruck
Warum dringt Wasser überhaupt in den Putz ein?
Kapillares Saugen Putz ist voller mikroskopisch kleiner Poren. Wenn er ungeschützt ist, fungiert er wie tausende kleine Strohhalme, die Wasser in sich hineinziehen. Ein hydrophober Anstrich verändert diese Spannung – anstatt dass die Pore das Wasser „ansaugt“, beginnt sie, es „wegzudrücken“.
Einfluss des atmosphärischen Drucks Bei starkem Wind wirkt der atmosphärische Druck auf die Fassade und versucht, die hydrophobe Barriere zu überwinden. Weist der Anstrich Mikrorisse auf, drückt der Winddruck das Wasser in die Tiefe, wo es von der (nur einseitig funktionierenden) hydrophoben Schicht eingeschlossen wird.
3. Passiver vs. aktiver Schutz
- Herkömmliche Silikonfarben: Bieten passiven hydrophoben Schutz. Sie funktionieren gut, solange sie neu sind, sind aber anfällig für Verschmutzung. Staub auf der Oberfläche „überbrückt“ die hydrophobe Schicht, und Wasser kann wieder eindringen.
- Imprägnierungen (Nanotechnologie): Transparente Beschichtungen, die die Eigenschaften der Poren verändern. Sie sind wirksam, lösen aber weder ästhetische Probleme noch Mikrorisse.
- Intelligente Membranen (ClimateCoating): Kombinieren Hydrophobie mit aktiver Austrocknung.
4. Die Lösung: ClimateCoating ThermoProtect – Mehr als nur Hydrophobie
ClimateCoating ThermoProtect arbeitet nicht nur mit Silikonen, sondern mit der physikalischen Struktur der Keramik. Es bietet eine Lösung, die wir als „dynamischen Schutz“ bezeichnen.
Keramischer Schild und Verdunstungsoberfläche
- Regenundurchlässigkeit: Millionen von Keramik-Mikrokugeln bilden eine so dichte und feste Struktur, dass Wassertropfen keine Chance haben einzudringen – selbst unter starkem atmosphärischem Druck.
- Riesige Verdunstungsfläche: Im Gegensatz zu glatten Farben vergrößert ClimateCoating dank der Kugeln die effektive Oberfläche der Fassade. Befindet sich Feuchtigkeit in der Wand, „saugt“ der Anstrich diese dank des endothermen Effekts auf und lässt sie dreimal schneller verdunsten als jeder andere Putz.
- Selbstreinigungseffekt ohne Gifte: Da die Fassade unter ClimateCoating innerhalb weniger Minuten nach dem Regen trocknet, haben Algen und Pilze keine Chance, sich festzusetzen. Sie benötigen keine toxischen Biozide, die mit der Zeit ausgewaschen werden.
- Extreme Langlebigkeit: Mit einer sichergestellten Lebensdauer von mindestens 20 Jahren investieren Sie nachhaltig in die Bausubstanz.
Fazit
Hydrophober Schutz ist wichtig, darf aber keine „undurchlässige Wand“ sein. Der ideale Anstrich für ein Wohngebäude muss Wasser abweisen, es aber gleichzeitig aus der Konstruktion herausführen können. ClimateCoating ThermoProtect sorgt dank Keramiktechnologie dafür, dass Ihre Fassade nicht nur oberflächlich trocken aussieht, sondern bis tief ins Innere technisch gesund und isolierfähig bleibt.