Ökologisches Wohnen im 21. Jahrhundert: Emissionsarme Wandfarben und ihr Einfluss auf den Energieverbrauch
In einer Zeit, in der wir uns zunehmend mit den Auswirkungen unserer Wohn- und Lebensweise beschäftigen, verändert sich auch unser Blick auf die Innenraummaterialien. Wände bilden die größte Fläche unseres Interieurs. Dennoch werden sie bei ökologischen Überlegungen oft nachrangig behandelt – dabei können herkömmliche Farben Stoffe an die Raumluft abgeben.
In diesem Artikel schauen wir uns an, welche Eigenschaften ClimateCoating ThermoPlus im Segment funktionaler Beschichtungen bietet und wie diese Technologie zur Reduzierung des apparativen Heizbedarfs im Wohnbereich beitragen kann.
1. Das Problem: Flüchtige Verbindungen in Innenräumen
Viele klassische Innenfarben enthalten flüchtige organische Verbindungen (VOC). Dies sind Lösemittel und Zusatzstoffe, die während und nach der Verarbeitung verdunsten können. Solche Emissionen beeinflussen die Qualität der Raumluft.
Zudem führen kurze Renovierungszyklen zu höherem Materialverbrauch, mehr Verpackungsabfall und zusätzlichen Transportaufwänden im Lebenszyklus des Gebäudes.
2. Die Physik im Raum: Energieeffizienz als Ansatzpunkt
Der CO2-Fußabdruck von Gebäuden wird zu einem wesentlichen Teil durch den Energiebedarf für Heizen und Kühlen bestimmt. Wenn die Wandoberfläche durch ihre physikalischen Eigenschaften zur gleichmäßigen Wärmeverteilung beiträgt, kann dies den Bedarf an Heizenergie reduzieren. Die Beschichtung wirkt so als funktionale Ergänzung im energetischen Gesamtkonzept.
3. Mögliche Lösungen: Differenzierte Betrachtung von Wandfarben
Klassische Mineral- oder Lehmfarben bieten eine gute ökologische Basis, unterscheiden sich jedoch in Abriebfestigkeit und Beständigkeit von modernen Funktionsbeschichtungen. Eine zielgerichtete Lösung verbindet eine lösungsmittelfreie Zusammensetzung mit hoher mechanischer Widerstandsfähigkeit.
4. Die Lösung: ThermoPlus – Eigenschaftsprofil und Funktion
ClimateCoating ThermoPlus kombiniert physikalische Wirkprinzipien mit einer lösemittelfreien Rezeptur.
Die wesentlichen Eigenschaften von ThermoPlus im Überblick:
- Lösemittel- und emissionsarm: ThermoPlus ist frei von zugesetzten Lösemitteln und Weichmachern. Die Rezeptur ist auf eine geringe Emissionsbelastung im Innenraum ausgelegt. Angaben zur Innenraumluftqualität beziehen sich auf die jeweils geprüfte Produktvariante und die zugrunde liegenden Prüfbedingungen.
- Unterstützung der Energieeinsparung: Durch das Prinzip der Wärmereflexion und die Regulierung der Oberflächenfeuchte kann ThermoPlus – abhängig von Gebäudezustand, Nutzerverhalten und Anlagentechnik – zur Reduzierung des Heizenergiebedarfs beitragen. In messtechnischen Untersuchungen und Praxisauswertungen wurden Einsparungen von bis zu 10 % festgestellt. Die tatsächliche Wirkung kann je nach Gebäude und Nutzung abweichen.
- Hohe Beständigkeit (Langlebigkeit): Dank der robusten Keramiktechnologie weist ThermoPlus eine hohe Langlebigkeit auf. Längere Renovierungsintervalle reduzieren den Materialeinsatz und das Abfallaufkommen über den Gesamtnutzungszeitraum.
- Regulierung des Raumklimas: Die Beschichtung unterstützt den Feuchtigkeitsaustausch der Wandbaustoffe. Dies trägt zur Vermeidung von feuchtebedingter Schimmelbildung ohne den Einsatz biozider Wirkstoffe bei.
Fazit: Funktionalität und Raumlufthygiene verbinden
Eine bewusste Materialauswahl im Innenraum berücksichtigt neben den gewünschten funktionalen Eigenschaften auch Aspekte wie Emissionen, Beständigkeit und den Umgang mit Feuchtigkeit. Mit ClimateCoating ThermoPlus wählen Sie eine Beschichtung, die diese Eigenschaften gezielt miteinander kombiniert.