8. Mai 2026

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Entfeuchtung alter Gebäude: Wie man der Bausubstanz ohne drastische Eingriffe die Gesundheit zurückgibt?

Alte Gebäude haben eine Seele, aber oft auch ein gemeinsames Problem: Feuchtigkeit. Diese äußert sich nicht nur visuell (Flecken, abblätternde Farbe), sondern auch physisch – durch ein Gefühl von Kälte, muffige Luft und Schimmelbildung. Traditionelle Entfeuchtungsmethoden wie das Unterfangen des Mauerwerks oder chemische Injektionen sind für viele historische Bauten in Deutschland zu riskant oder finanziell nicht tragbar. Es gibt jedoch einen Weg, das Gebäude mithilfe natürlicher physikalischer Prozesse und intelligenter Materialien zu entfeuchten.

1. Warum sind alte Gebäude feucht?

Die meisten vor 1950 errichteten Bauwerke besitzen keine horizontale Abdichtung. Das Mauerwerk steht direkt auf den Fundamenten, die in Kontakt mit der Bodenfeuchtigkeit stehen.

  • Kapillareffekt: Wasser steigt durch mikroskopische Poren in Ziegeln oder Steinen nach oben, ähnlich wie Kaffee in einem Zuckerwürfel.
  • Gestörtes Gleichgewicht: Ein Problem entsteht dann, wenn die Feuchtigkeitszufuhr aus dem Boden größer ist als die Fähigkeit der Fassade, diese Feuchtigkeit zu verdunsten. Oft tragen moderne „Verbesserungen“ dazu bei – Zementputze, Betonestriche oder diffusionsdichte Anstriche, die die Feuchtigkeit in der Wand förmlich einsperren.

2. Entfeuchtungsmethoden: Invasiv vs. Physikalisch

Bei der Entfeuchtung alter Gebäude haben wir zwei grundlegende Wege:

A. Mechanische und chemische Barrieren (Invasiv) Dazu gehören das Mauersägeverfahren, das Einschlagen von Chromstahlplatten oder Injektionsverfahren. Diese Methoden versuchen, das Wasser physisch zu stoppen. Bei historischen Gebäuden können sie jedoch die Statik beeinträchtigen, sind teuer und lösen nicht das Problem der Feuchtigkeit, die bereits oberhalb der Barriere im Mauerwerk verblieben ist.

B. Unterstützung der natürlichen Verdunstung (Physikalisch) Dieser Ansatz versucht nicht, das Wasser im Fundament „einzusperren“, sondern hilft ihm im Gegenteil, so schnell wie möglich aus dem Mauerwerk zu entweichen. Wenn das Gebäude effizienter atmet, trocknet das Mauerwerk auf natürliche Weise aus.

3. ClimateCoating History: Intelligente Entfeuchtung

Das System ClimateCoating History stellt die Spitze der nicht-invasiven Entfeuchtung dar. Es funktioniert nach dem Prinzip einer thermokeramischen Membran, die die physikalischen Eigenschaften der Wandoberflächen verändert.

  • Endothermische Austrocknung: Dank keramischer Mikrosphären zieht der Anstrich aktiv Feuchtigkeit aus der Tiefe des Mauerwerks an die Oberfläche, wo sie sofort verdunstet. Dieser Effekt beschleunigt die Austrocknung der Wände um bis zu 25 % im Vergleich zu herkömmlichen Sanierungsmethoden.
  • Aufbrechen der Oberflächenspannung: Die Membran verhindert, dass Feuchtigkeit an der Oberfläche kondensiert, wodurch der Prozess der Durchfeuchtung des Putzes von innen und außen gestoppt wird.
  • Schutz vor neuer Feuchtigkeit: Während die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk frei entweichen kann, dringt Regenwasser nicht nach innen ein. Das Mauerwerk erhält so die Chance, das angesammelte Wasser endgültig loszuwerden.

4. Das Ergebnis: Trockenes Gebäude, niedrigere Kosten

Die Entfeuchtung eines alten Objekts mit ClimateCoating History bringt sofortige Vorteile:

  • Verbesserung der Wärmedämmeigenschaften: Eine trockene Wand isoliert. Bereits 5 % Feuchtigkeit im Mauerwerk reduzieren dessen Isolierfähigkeit um die Hälfte. Nach der Entfeuchtung verbraucht das Gebäude also deutlich weniger Energie für die Heizung.
  • Gesundes Umfeld: Der muffige Geruch verschwindet, ebenso wie die Bedingungen für das Wachstum gesundheitsschädlicher Schimmelpilze.
  • Stopp der Degradation: Ohne Wasser im Mauerwerk wirken keine Salze und es besteht keine Gefahr durch Frostschäden. Fassade und Tragkonstruktionen sind in Sicherheit.

Fazit

Die Entfeuchtung eines alten Gebäudes muss nicht dessen bauliche Zerstörung bedeuten. Das Verständnis der Physik und der Einsatz der richtigen Materialien wie ClimateCoating History ermöglichen es, das Gebäude schonend, dauerhaft und effektiv zu trocknen. Es ist eine Investition in die Gesundheit des Bauwerks sowie seiner Bewohner.

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