Wie löst man das Problem mit Mikrorissen, durch die Wasser in ein historisches Gebäude eindringt?
Auf den ersten Blick mögen sie harmlos aussehen – feine „Haarrisse“, die wie ein Spinnennetz auf der Fassade wirken. Die Wahrheit ist jedoch, dass Mikrorisse für ein historisches Gebäude offene Tore zur Zerstörung sind. Sie wirken wie Kapillaren, die bei jedem Regen das Wasser förmlich tief in den Kern des Mauerwerks saugen. Das Ergebnis sind feuchte Stellen im Innenraum, die Degradation des Putzes und im Winter fatale Schäden durch Frosteinwirkung. Doch wie löst man dieses Problem so, dass die Risse nicht nach der ersten Saison wieder auftauchen?
1. Das Problem: Die Dynamik historischer Konstruktionen
Historische Gebäude sind keine statischen Monumente. Sie „arbeiten“ ständig aufgrund von:
- Thermischer Ausdehnung: Massive Mauern dehnen sich tagsüber aus und ziehen sich nachts zusammen.
- Vibrationen: Stadtverkehr und Erschütterungen aus der Umgebung verursachen ständige Mikrobewegungen.
- Feuchtigkeitsänderungen: Das Material verändert sein Volumen je nachdem, wie viel Wasser es aktuell enthält.
Wenn Sie auf eine solche „lebendige“ Wand einen traditionellen Kalk- oder Silikatanstrich auftragen, der nach dem Trocknen rigid (hart und unflexibel) ist, reißt der Anstrich bei der ersten Bewegung des Gebäudes genau dort, wo sich der Riss im Untergrund befindet. Der Kreislauf des Eindringens von Wasser beginnt von vorn.
2. Die Physik des Phänomens: Kapillarer Aufstieg und hydrostatischer Druck
Wenn es regnet, wirkt Wind auf die Fassade und erzeugt Druck. Dieser Druck presst das Wasser in die Mikrorisse. Aufgrund des Kapillareffekts gelangt Wasser in einem schmalen Riss viel tiefer und schneller nach innen als bei einer glatten Fläche. Ist der Riss tief genug, erreicht das Wasser das ursprüngliche Mauerwerk, aktiviert dort Salze und verursacht die Korrosion des Materials.
3. Die Lösung: Rissüberbrückung ohne Verlust der Atmungsaktivität
Die gängige Lösung – das Auffüllen der Risse mit Spachtelmasse und Überstreichen mit Farbe – ist bei Denkmälern oft erfolglos, da Dichtstoffe eine andere thermische Ausdehnung haben als der umgebende Putz. Die wahre Lösung ist ein Anstrich, der als elastische Membran fungiert.
Warum ist ClimateCoating History ideal für Mikrorisse? Der Anstrich ClimateCoating History verfügt über Eigenschaften, die bei der Sanierung von Rissen entscheidend sind:
- Permanente Elastizität: Im Gegensatz zu starren Farben bleibt History dauerhaft flexibel. Er besitzt einen sogenannten Crack-Bridging-Effekt und passt sich dynamisch den Bewegungen des Gebäudes an, ohne zu reißen.
- Hohe Dampfdurchlässigkeit: Obwohl der Anstrich elastisch und für flüssiges Wasser undurchlässig ist, bewahrt er eine extreme Atmungsaktivität für Wasserdampf. Dies ist bei Denkmälern in Deutschland kritisch – Feuchtigkeit muss von innen entweichen können, aber Regen von außen darf nicht eindringen.
- Oberflächenspannung: Keramische Mikrosphären im Anstrich verändern die physikalischen Eigenschaften der Oberfläche. Wasser bildet auf der Fassade keinen zusammenhängenden Film, sondern formt sich zu Tropfen, die abfließen, bevor der Kapillardruck sie in die Risse pressen könnte.
- Thermische Stabilisierung: Da der Anstrich das Sonnenlicht reflektiert, reduziert er Temperaturspitzen an der Fassade. Weniger Aufheizung bedeutet weniger thermische Ausdehnung und somit weniger Anreize für die Entstehung neuer Risse.
4. Vorgehensweise bei der Sanierung
Bei der Lösung von eindringendem Wasser durch Mikrorisse gehen wir wie folgt vor:
- Reinigung: Entfernung von losen Teilen und Staub aus den Rissen.
- Grundierung: Verfestigung des Untergrunds mit einem speziellen Präparat, das tief in die Risse eindringt.
- Applikation von ClimateCoating History: Der Anstrich wird in zwei Schichten aufgetragen, wodurch eine durchgehende, flexible und regendichte Barriere entsteht, die dem Denkmal dennoch erlaubt zu „atmen“.
Fazit
Mikrorisse sind nicht nur ein kosmetischer Makel, sondern Vorboten ernster statischer Probleme. Ihre Überdeckung mit einer rigiden Farbe ist nur eine vorübergehende ästhetische Lösung. Wenn Sie das Eindringen von Wasser in ein historisches Gebäude endgültig stoppen wollen, müssen Sie ein System verwenden, das flexibler ist als das Gebäude selbst. ClimateCoating History bildet einen elastischen Schutzschild auf der Fassade, der Risse sicher vor Wasser verschließt, das Denkmal aber nicht erstickt.
Haben Sie ein Netz von Rissen an Ihrer Fassade und fürchten eindringendes Wasser? Kontaktieren Sie uns. Unsere Techniker beurteilen die Breite und den Charakter der Risse und schlagen Ihnen ein technologisches Verfahren vor, das Ihrem Gebäude Trockenheit und Stabilität zurückgibt.