Wie man Mikrorisse an der Fassade repariert, damit kein Wasser eindringt
Viele Wohnungseigentümer betrachten das feine „Spinnwebennetz“ aus Rissen an der Fassade lediglich als kosmetischen Makel. Das Gegenteil ist der Fall. In der Bauphysik gibt es keinen „harmlosen Riss“. Jeder Riss, der breiter als 0,1 mm ist, stellt ein offenes Tor für die Zerstörung des gesamten Wärmedämmverbundsystems (WDVS) dar.
1. Das Problem: Kapillare Wasseraufnahme und Frostzerstörung
Mikrorisse an gedämmten Häusern entstehen meist durch thermische Spannungen. Der Putz über dem Dämmstoff heizt sich im Sommer auf bis zu 70 °C auf und kühlt bei einem plötzlichen Gewitter innerhalb weniger Sekunden na 20 °C ab. Dieser Schock führt dazu, dass das Material spröde wird und reißt.
- Der Schwamm-Effekt: Durch die Mikrorisse gelangt Wasser hinter die Oberfläche direkt an das Armierungsgewebe und den Kleber.
- Der Frostkeil: Im Winter gefriert das Wasser in den Rissen, dehnt sein Volumen aus und weitet den Riss mechanisch auf. Dieser Zyklus wiederholt sich dutzende Male pro Saison, bis sich der Putz aufwölbt und abfällt.
2. Atmosphärischer Druck und Oberflächenspannung
Warum fließt Wasser überhaupt durch eine so winzige Spalte?
Die Kraft des atmosphärischen Drucks Bei Wind und Regen wirkt der atmosphärische Druck auf die Fassade und pumpt Wassertropfen förmlich in jeden Riss. Der Riss fungiert dabei als Kapillare (wie ein dünner Strohhalm), die das Wasser tief in das Innere des Dämmsystems saugt, wo es vom Dämmstoff (Polystyrol) eingeschlossen wird.
Hydrostatischer Druck in der Konstruktion Das unter dem Putz gefangene Wasser versucht bei Erwärmung zu verdampfen. Da herkömmliche Anstriche jedoch oft einen hohen Diffusionswiderstand haben, kann der Dampf nicht entweichen und erzeugt Druck nach außen. Dieser Druck ist die Hauptursache für Blasenbildung und das anschließende Abplatzen der Fassade.
3. Warum herkömmliches „Überstreichen“ versagt
Die meisten Reparaturen werden unsachgemäß durchgeführt:
- Lokales Überstreichen mit Acrylat: Die Farbe füllt den Riss zwar auf, ist aber nicht elastisch genug. Bei der nächsten thermischen Schwankung reißt sie an derselben Stelle wieder auf.
- Neuarmierung (Überpuzten): Dies ist teuer, arbeitsintensiv und oft unnötig, solange die ursprüngliche Schicht noch tragfähig ist.
4. Die Lösung: ClimateCoating ThermoProtect – Der selbstregenerierende elastische Schild
Eine echte Reparatur von Mikrorissen erfordert ein Material, das sich mit dem Gebäude mitbewegt. ClimateCoating ThermoProtect ist nicht nur eine Farbe, sondern eine hochfeste elastische Membran.
- Rissüberbrückung (Crack-bridging): Dank der einzigartigen Zusammensetzung mit Keramik-Mikrokugeln und speziellen Bindemitteln weist dieser Anstrich eine extreme Elastizität von bis zu 25 % auf. Wenn sich unter dem Anstrich ein Riss bewegt, dehnt sich die Membran mit, ohne zu reißen. Die Fassade bleibt hermetisch gegen Wasser abgedichtet.
- Austrocknung innerer Feuchtigkeit: Falls bereits Wasser in den Rissen vorhanden war, zieht ClimateCoating dieses dank des endothermen Effekts der Keramik aktiv heraus. Die Keramikkugeln verteilen die Wärme und beschleunigen die Verdunstung, wodurch die Armierungsschicht getrocknet wird und ihre ursprüngliche Festigkeit zurückerhält.
- Schutz vor UV-Strahlung: Die Keramik im Anstrich reflektiert UV-Strahlen, die Hauptursache für das Altern und Verspröden von Fassaden. Ihr Anstrich bleibt so über mindestens 20 Jahre flexibel und schutzfähig.
Fazit
Die Reparatur von Mikrorissen ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Wenn Sie diese rechtzeitig mit der ClimateCoating ThermoProtect Technologie behandeln, vermeiden Sie eine teure WDVS-Großsanierung. Sie erhalten eine Fassade, die atmet, aber keinen Tropfen Wasser durchlässt – und die ihre Integrität über Jahrzehnte bewahrt.